Wieso nur? (10.11.12025)
Wo ist der Weg, wenn ich ihn nicht seh?
Wo ist der Himmel, wenn Wolken ihn umhüllen?
Wo sind die Blumen, wenn die Erde weiß bedeckt ist?
Wo ist die Sonne in der Nacht?

Wo ist die Güte, wenn Leben leidet?
Wo sind die Herzen, wenn Streit die Menschen scheidet?
Wo ist der Verstand, wenn wir mutwillig zerstören?
Wo ist Liebe, auf dieser Welt?

Wer lässt uns glauben, es gäbe keine?
Wer meint, Zerstörung sei normal?
Wer sagt uns, wir sollen streiten?
Wer glaubt, wir hätten keine Güte mehr?

Wieso verfallen wir dem Hass, wenn überall die Sonne scheint?
Wieso verharren wir im Leid, wenn überall die Blumen blühen?
Wieso lassen wir uns scheiden, wenn jeder nur das Beste will?
Wieso misstrauen wir der Welt, wenn jeder Herzlichkeit besitzt?

Die Zeit fließt weiter, immer gleich,
ob wir Lieben oder Hassen,
Und wird es ewig, immer gleich,
ob wir Helfen oder Schaden.
Was ist Weihnachten? (4.12.12024)
Hörst du die Töne der Weihnachtszeit
Siehst du das Glitzern des Schnees in der Nacht.
Hörst du wie wütend die Autos her fahrn
Siehst du wie scheußlich die Menschen her schaun.

Fühle die Ängste, die an jedem zehrn.
Spüre wie sündig die Menschen schon sind.
Lasse die Angst und die Sünden allein.
Ziehe schon bald in die Weihnachtszeit ein.
Sehnsucht (29.7.12024)
Berge, Wiesen, Hügel, Täler,
Seen, Teiche, Flüsse, Meere.
Erde, Wasser, Luft und Feuer,
Menschen, Tiere, Büsche, Bäume.
Leben, Tod, der Tag und Nacht,
Essen, Trinken, Lebensdrang.
Liebe, Hass und Gütigkeit,
Bilder, Worte, Ton und Hall.
Sport und Kraft und Energie,
Kopf und Herz und Seele hier.
Sinn, mein Sinn wie fehlst du mir.
Kreativität (9.7.12024)
Setzt dich, setzt dich, setzt dich!
Schweig und höre zu!
Flehend rat ich dir
trau auch mir einmal!
Bitte, nur einmal!

Setzt dich, Schweig und Höre zu!
Höre zu, Hör dir zu!
Hör und Spüre, was du sagst!
Spüre, was du sagst und fühlst!
Fühle, was du bist und willst!

Sag mir bitte du wirst sehen,
welche Macht noch in dir schläft.
Welches Wort und Ton und Bild
Nur noch wartet jetzt darauf
Einmal nur von dir gesehn.

Bitte lass es zu.
Lass die Künste zu.
Kunst und Klar's wird kommen.
Ganz von selbst zu dir.
Bitte lass es zu.

Lass dein Glücke zu!
Des Menschens Übel (9.7.12024)
Welche Nacht ist dir gewogen
die dir sagte, sei gegrüßt?
Oder jene welche meinte
Lauf mein Junge, bleib nicht stehn.

Siehst du, hörst du mich denn nicht?
Will dir, muss dir ja noch zeigen.
Wo und wie und wann und wo
Deine Rast und deine Ruh.

In ihr liegt der goldne Schatz
Welcher Ziel und Albtraum ist.
Damit du dann finden kannst
Wo du suchst und finden musst.
That escalated quickly (20.6.12024)
Frische Brise, frische Brise
Komme zu, komme zu.
Süße Nase, süße Nase
Rieche zu, rieche zu.

Was riechest du, mein liebes Kind?
Denn Morgen, Abend oder Nacht?
Nein, nein Mutter, keins davon.
Ich rieche Elend, Schmerz und Teufelstod

Sag, mein Kind was soll das heißen?
Was du sagst, dass wird geschehen!
Wieso kennst du Teufels Pläne?
Bleib, oh Kind, wo willst hin?

Auf, auf Mutter, folge mir.
Will dir zeigen, was es heißt,
Teufels Knechtschaft zu betreten
Und auf ewig dich zu binden.
Sag mir, will ichs hören? (20.6.12024)
Sollt ihr wieder fragen,
willst du's endlich hören?
Werd ich sicher sagen:
Schweiget still, ich hör nicht zu.

Obgleich denn eure Worte
auch seien noch so wahr,
Ich werd sicher sagen:
Schweiget still, ich hör nicht zu.

Ihr trübet mein Verstand!
Ihr trübet meine Seel!
Wie könnt ihr's denn nur wagen?
Schweiget still, ich hör nicht zu.

Die Nachtigal singt lieblich.
Die Nacht tritt still herein.
Der Wald winkt müd ihr zu.
Schweiget still, ich höre zu.

Denn wenn bereits die Rehe
schon schlafen wunderbar,
will ihren Traum nicht stören.
Schweiget still, ich höre zu.

Und wenn erst dann die Bäume
werden rot vor Scham.
Dann sag ich euch:
Sprechet zu, ich höre zu.
Eudämonie (17.6.12024)
Niemand weiß, dass ich es bin
und niemand soll es je erfahren,
dass des Schuhmanns Stiefel nie
und nimmer wahrer sind als du.

Sonst würde ja die Welt ersehnen,
was ihr gut und tüchtig ist.
Und des Himmelstore Wachen
stähln sich selbst den goldnen Thron.

So wäre seine Eigenheit
das Ziel und Mittel gleichermaß
Und die Lüge mittendrin
Niemals falsch und niemals wahr.

Somit gilt nur eins zu wissen
über Leben, Last und Not
solche welche niemals wagen
niemals Weg und Ziel verstehn.
--Deutsche Übersetzungen sind auf Anfrage erhältlich--
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